Bad Practices für Websites

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Slider im ersten Abschnitt und Verzögerung beim Rendern

Die Platzierung des Sliders im ersten Abschnitt verschlechtert die LCP-Metrik (Largest Contentful Paint) erheblich. Der Browser muss zunächst das JavaScript laden und initialisieren und erst danach den Hauptinhalt rendern, was zu einer sichtbaren Verzögerung führt.

Aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit behindert der automatische Wechsel der Slides die Informationsaufnahme; oft hat der Nutzer nicht genug Zeit, den Text auf einem Slide zu Ende zu lesen, bevor dieser durch einen anderen ersetzt wird. Dies führt zu kognitivem Unbehagen und mindert das Vertrauen in die Website, da die Kontrolle über die Benutzeroberfläche verloren geht.

Autoplay-Videos mit obligatorischem Ton

Die Autoplay-Richtlinien moderner Browser (Chrome, Safari) blockieren den Audiostream bis zum ersten bewussten Klick des Benutzers. Der Versuch, diese Einschränkungen technisch zu umgehen, führt häufig zu Fehlern in der Konsole und zu einer fehlerhaften Funktion des Mediaplayers.

Psychologisch gesehen kann ein plötzliches Geräusch den Nutzer abschrecken, was zu einem sofortigen Anstieg der Absprungrate führt. Der Nutzer wird eher den Tab schließen, als nach der Stummschalttaste zu suchen, insbesondere auf dem Handy.

Kritisches Seitengewicht (> 5 MB)

Das Überschreiten der 5-MB-Grenze führt zu einer übermäßigen Datenlast, die den Arbeitsspeicher des Geräts und den Prozessor beim Parsen der Daten überlastet. Auf Mobilgeräten führt dies zu einer langen „Time to Interactive“ (TTI), Die Seite ist zwar sichtbar, die Benutzeroberfläche reagiert jedoch nicht auf Berührungen.

Die Hauptursachen sind in der Regel nicht optimierte Grafiken ohne Verwendung moderner Formate (WebP, AVIF) und überflüssiger Code. Unter den Bedingungen des mobilen Internets macht ein solches Gewicht die Website für einen Teil des Publikums praktisch unzugänglich.

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